Blog Nr. 9: Es ist Zeit für Zeit

Kennst du das – die Krux mit der Zeit?  Dein Alltag konsumiert so viel Aufmerksamkeit, dass du nicht alles unterbringst, was dir wichtig ist. Du hast schon mehrere Anläufe genommen, landest aber immer wieder im Hamsterrad… 

Im Leben ist es so: Du kannst Fehler ausmerzen. Du kannst immer wieder neu durchstarten. Aber eines kannst du nicht: deine wertvolle Lebenszeit zurückholen. Deshalb heißt es wohl auch, dass Zeit unser wertvollster Besitz ist. Bruce Lee formulierte es so: "Das Wertvollste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen."

Es gibt viele Arten von Zeitdieben: Du legst den Fokus auf Dinge, die unwichtig sind oder für dich privat, beruflich, kreativ, gesundheitlich oder finanziell keinen Mehrwert oder Rückfluss bringen. Du verbringst gedanklich mehr Zeit in der Vergangenheit oder Zukunft als in der Gegenwart. Du lässt dir von anderen Zeit stehlen, indem sie dir über Gebühr Aufmerksamkeit abziehen oder notorisch zu spät kommen. Du nimmst andere tendenziell wichtiger als dich selbst. Und-so-weiter-und-so-fort. Dieser Blog ist keine Anleitung in herkömmlichen Zeitmanagement. Vielmehr bietet er dir einen Blickwinkel aus Sicht der Geistigen Welt, wie du dein Leben aus einer übergeordneten Perspektiven betrachten und regulieren kannst. Viel Spaß beim Lesen!  

Geliebte Freunde,

Silvia hat uns darum gebeten, zu euch über das Thema ZEITMANAGEMENT zu sprechen. Zeit und Raum sind eine Erfahrung, die von der jeweiligen Dimension abhängig ist, in der Ihr euch bewegt. Und so hat Zeit in eurer Dimension der 3-Dimensionalität Wirksamkeit und Gültigkeit, wenngleich sie auch in dieser Form nicht wirklich existiert. Aber so wollen wir euch hier nicht mit Philosophie überrollen, sondern praxisorientierte Tipps geben, wie Ihr in eurer Dimension, in eurer Realitätsebene, in eurer Wahrnehmung mit Zeit besser umgehen lernt.

Nummer 1: Zeit steht dir zur freien Einteilung zur Verfügung. 

Deshalb verfüge so über deine Zeit, dass du maximalen Nutzen und maximale Freude daraus beziehst. Jetzt magst du vielleicht sagen: „Aber ich verbringe 8 bis 10 Stunden am Tag in meiner Arbeit. Das muss ich tun, um meine Lebenskosten zu finanzieren.“  Auch das ist eine Wahl. Auch das gibt deinem Leben Qualität. Mach’ dir den Nutzen dieser investierten Zeit bewusst und wertschätze sie. „Mit meinem Gehalt kann ich meine Wohnung finanzieren. Ich kann Urlaube machen. In Restaurants essen. Mir meine Hobbies finanzieren…“. Stelle einen Bezug her: Welchen Wert kreiert mir diese investierte Zeit? 

Wenn du das Gefühl hast, dass deine Zeit nicht gut investiert ist, dann beginne dir zu überlegen, wie du deine Zeit besser investieren könntest. Vielleicht ziehst du eine Fortbildung oder Umschulung in Betracht. Vielleicht wechselst du den Arbeitgeber oder deinen Beruf. Vielleicht machst du dich selbstständig. Richte dich so aus, dass du am Ende des Tages, der Woche, des Monats bzw. des Jahres sagen kannst: Meine Zeit ist gut investiert.

Nummer 2: Schaffe dir Zeitfenster für Dinge, die du liebst, die dich erheben und beleben. 

Selbst, wenn du gerade in einer Phase bist, wo wirklich so gut wie keine Zeit für dich bleibt, fange damit an, dir kleine Zeitfenster, wenn auch nur 5 Minuten, für dich zu kreieren. Ich setze mich hin und male/zeichne für 5 Minuten. Ich lese einen Absatz in meinem Lieblingsbuch. Ich mache eine einzige Yoga-Übung. Ich spiele einen Akkord oder 3 Takte am Klavier. Ich höre mir mein Lieblingsmusikstück über Kopfhörer an. Oder ich tanze dazu…

Bewerte nicht die Zeitmenge. 5 Minuten, die du in Freude investierst, sind gut investiert. Sie potenzieren sich. Sie multiplizieren sich. Sie geben dir Energie und Hoffnung. Sie erinnern dich an deine Macht der Selbst-Wirksamkeit. Du wirst merken, wie sich diese Zeitfenster beinahe automatisch auszudehnen beginnen, wenn du anfängst, 5 Minuten pro Tag in deine Passionen zu investieren. Warte nicht ab! Fang heute damit an!

Nummer 3: Dringend versus Wichtig.

Die meisten von euch haben die Angewohnheit, ihre To-Do-Listen nach Dringlichkeit zu ordnen. Und natürlich gibt es Abgabetermine und Fristen, die du nicht versäumen darfst. Aber erlaube dir, deine Listen aus einer übergeordneten Perspektive zu betrachten. Denn wenn du immer nur abarbeitest, was dringend ist, bleibt für die wichtigen Dinge keine Zeit. Erstelle dir also zwei Listen: 1. Was ist dringend? 2. Und was ist wichtig? Dann nimm’ dir mindestens einen Punkt aus der Wichtigkeitsliste heraus. Oft sind das langfristige Projekte, Ziele bzw. Ambitionen, die tägliche bzw. regelmäßige Aufmerksamkeit zur Entfaltung brauchen. Setze diese fortlaufenden Schritte auf deine Dringlichkeitsliste. Nimm’ sie wichtig genug, um sie nicht immer wieder aufs Neue aufzuschieben.

Nummer 4: Zeit zum Nicht-Tun bzw. Nichts-Tun. 

Die Abwesenheit von Tun ist keine verschwendete Zeit. In dieser Zeit verarbeitest du. Du assimilierst Wissen. Daten, Fakten, Zahlen, Eindrücke, Gefühle und Emotionen ordnen sich. Dein Unterbewusstsein arbeitet rund um die Uhr, auch ohne dein Zutun. Wir gehen sogar so weit zu sagen, dass es ohne dein Zutun noch besser arbeitet. Deshalb gönne dir Ruhe- und Mußestunden… einen Spaziergang am Wochenende; einen Ausritt auf deinem Pferd; eine Yogastunde in deinem Lieblingsstudio; einfach nur im Gras oder am Wasser sitzen; in den Sternenhimmel schauen; den Sonnenauf- bzw. –untergang beobachten; in Stille sitzen; einfach sein.

Das ist auch Sinn und Zweck von Shavasana (Totenstellung) am Ende einer Yogaeinheit. Du gibst deinem Körper und deinem Geist Raum, um die innere und äußere Bewegung, die du durch die Asana-Praxis kreiert hast, zu assimilieren. Hier findet die wahre 'Magie' statt. In der Stille geschehen die Wunder. Aus dem Nichts kreiert sich Alles.

Yang (Aktivität) braucht Yin (Ruhe), um wieder einen neuen Aktivitätszyklus zu starten. Am höchsten Punkt wandelt sich Yin in Yang bzw. umgekehrt. Ihr seid zyklische Wesen. Zeit für Ruhe und Muße ist ein wichtiger Aspekt für Erfolg, Kreativität, Ausdauer, Gesundheit, Freude, Leidenschaft und vieles mehr.

Nummer 5: Was ist dein bevorzugter Seinszustand? 

Meditiere über diese Frage. So könnte die Antwort lauten: Mein bevorzugter Seinszustand ist Selbstausdruck. Mein bevorzugter Seinszustand ist Kommunikation mit anderen. Und dann mache dich daran, diesen von dir bevorzugten Seinszustand in dein jetziges Leben zu bringen. Kein Wenn-Dann. Integriere es in dein jetziges Leben so gut du kannst und verändere schrittweise, was du verändern kannst und möchtest, um diesen Seinszustand immer größer werden zu lassen. Das wird sich in neuen Handlungen ausdrücken.

Von innen nach außen kreierst du deine Welt, dein Leben. Wenn das Fundament ein bevorzugter Seinszustand ist, werden deine Handlungen so abgeleitet sein, dass du dir Freude, Wohlstand, Freiheit, Fülle, Erfüllung, Zufriedenheit und Gesundheit manifestiert. Es ist möglich. Es ist eine Frage des Fokus. Und Fokus ist eine Frage der Entscheidung: Worauf möchte ich meinen Fokus richten? Was möchte ich in meinem Leben vermehren? Energie folgt der Aufmerksamkeit. Dorthin, wohin du den Fokus richtest, dort wächst und vermehrt es sich.

Nummer 6: Entschleunige, indem du deine Gedanken zur Ruhe bringst.  

Starte deinen Tag mit einer kurzen Meditation. Werde still, lausche nach innen und dann frage dich: Was ist heute wichtig? Was möchte ich heute alles erledigen? Kreiere dir eine innere Landkarte. Und dann gehe sehr geöffnet und freudvoll in den Tag. Du wirst sehen, dass dir dein Unterbewusstsein dabei helfen wird, sehr effizient und mühelos deine Absichten und Wünsche umzusetzen. Effizienz und Mühelosigkeit sparen Zeit, die du wiederum für freudvolle Dinge nützen kannst. 

Nummer 7: Erlaube dir Zeit zum Spielen.   

Ja, du hast richtig gelesen! Ein wichtiger Faktor ist Zeit zum Spielen. Auch für Erwachsene. Es hat eine sehr heilsame und ausgleichende Wirkung auf das Gehirn. Es gibt viele Spiele für Erwachsene. Sei kreativ. Du kannst mit deinen Freunden Ballspiele machen, ein Puzzle zusammenfügen, tanzen, einen Vergnügungspark besuchen oder ins Kabarett gehen und lauthals lachen. Setze deiner Fantasie keine Grenzen. Es soll etwas sein, wo du wirklich loslassen kannst, wo du die Kontrolle des bewussten, kognitiven Denkens hingibst. Wenn dir nichts einfällt, dann halte ab sofort deine Augen und Ohren offen: Was könnte mir Spaß machen? Wo kann ich mich so richtig fallen lassen? Und dann beginne sofort damit, das in deinen Wochenplan zu integrieren.

Nummer 8: Was sind deine Top 5 Werte im Leben?   

Überlege dir, was dir wirklich wichtig ist. Hier kannst du eine Verbindung zu Punkt 3 'Dringend-Wichtig' herstellen. Überprüfe alles, was du regelmäßig machst, hinsichtlich dieser Werte. Synchronisiere und eliminiere Konflikte. Das setzt sehr viel Potenzial in Form von Zeit und Energie frei.

Das waren unsere Anregungen für dich. Beginne mit einem Punkt. Arbeite dich langsam vor. Beginne dort, wo du am meisten Sog in Form von Freude, Neugierde oder Wichtigkeit verspürst. Alles ist mit allem verbunden. Jede noch so kleine Veränderung bewirkt eine Veränderung und Verbesserung im gesamten System. Mit diesen Worten treten wir für heute aus dem Kanal zurück und grüßen dich in tiefer Wertschätzung und Verbundenheit.

© Silvia Klement im Dialog mit den Aufgestiegenen Meistern.


Ich danke dir, dass du den Artikel zu Ende gelesen hat. Nachdem ich sehr viel Zeit, Liebe und Hingabe in meine Blog-Artikel stecke, freue ich mich wirklich sehr über Kommentare. Du kannst den Artikel auch gerne in deinem Netzwerk teilen. Ich hoffe, du konntest dir jede Menge Gedankenanstöße, Inspiration und Erkenntnisse rausnehmen, um dein Zeitmanagement und dein Leben aufs nächst-freudvolle Level zu hebenAlles, alles Liebe, Silvia

Kommentar schreiben

Kommentare: 0