Dankbarkeit – in guten wie in schlechten Zeiten.

 

Du hast sicher schon davon gehört, wie wichtig es ist, dankbar zu sein. Angeblich ist es heilsam. Angeblich hat Dankbarkeit eine positive Wirkung auf unser Leben. Sie transformiert und rückt den Fokus auf das Positive.

 

Jetzt magst du sagen: „Hey, natürlich ist es einfach dankbar zu sein, wenn etwas Tolles passiert.

Aber wie kann ich dankbar sein, wenn mir das Wasser bis zum Hals steht?“

 

 

Vielleicht wiederhole ich mich. Aber du kannst auch in Krisenzeiten dankbar sein,

wenn du dich dafür entscheidest.

 

Richte deinen Fokus auf das, was bereits da ist:

– auf das, was gut läuft

– auf das, was du bereits geschafft hast

– oder auf das Potenzial, das in dir schlummert und darauf wartet, zum  

   Leben erweckt zu werden.

 

Du kannst dir nämlich in Gedanken dein Wunschszenario vorstellen und bereits jetzt dafür dankbar sein, dass es gelingen wird. Das Bild für dich in Besitz nehmen. Warum? 

Das Gehirn kann nicht unterscheiden, ob etwas tatsächlich passiert ist oder ob es sich ‚nur’ in deiner Vorstellungskraft abspielt.

 

 

 

Lass’ uns das einmal neurowissenschaftlich betrachten, und zwar am Beispiel, wie sich Dankbarkeit auf deine Gesundheit auswirkt.

 

„Wenn man sich den funktionellen Hirnscan eines Menschen ansieht, der dankbar ist, dann sieht man, dass das gesamte unbewusste Hirn eingeschaltet ist, was bedeutet, dass Geist und Körper zusammenarbeiten. Sie fühlen exakt wie sie denken. Und das rekonditioniert den Körper. Und weil Sie in einem Zustand der Dankbarkeit sind, hat das deutliche und unmittelbare Auswirkungen auf ihre Gesundheit. Da ist keine Blockade zwischen Verstand und Unterbewusstsein. Wenn man denselben Menschen auffordert, seine Probleme durchzugehen und sich auf sie zu konzentrieren, wissen Sie, dass dann dasselbe Gehirn abschaltet? Das bedeutet, dass derselbe Mensch jetzt von seinem Unterbewussten, seinem höheren Geist, getrennt ist.

 

Wenn Sie glauben, dass die Quantengesetze etwas mit Ihrem Schicksal oder Ihrer Zukunft zu tun haben, können Sie dann für Dinge dankbar sein, die Sie noch nicht erlebt haben, die aber nach den Quantengesetzen als Möglichkeit existieren? Könnten Sie für Dinge dankbar sein, die Sie mit Ihren Sinnen nicht wahrnehmen können? Die Sie nicht gerochen, geschmeckt, gefühlt oder gespürt haben, die aber in Ihrem Kopf existieren?

 

Wenn man für diese Dinge dankbar sein kann, was für ein Signal bekommt der Körper dann? Dass es schon passiert ist, oder? So viel Anstrengung in unserem Leben rührt daher, dass Körper und Geist ständig gegeneinander kämpfen. Wir können bewusst eine Sache behaupten, aber wir haben unseren Körper längst auf einen anderen chemischen Zustand konditioniert. Er ist zum Geist geworden. Und so gibt es ständig Widerstand.

 

Wenn Körper und Geist zusammenarbeiten, wenn sie dasselbe wollen, dann ist das Herz offen. Wenn Körper und Geist denken und handeln, Absicht und Verhalten zusammenarbeiten, dann haben wir das gesamte Universum hinter uns. Das Problem ist, dass wir so viel Zeit in der Welt des Denkens und der Information verbringen, und so wenig in der Welt der persönlichen Anwendung. Menschen vom Denken zum Handeln zu bringen ist wie der Versuch, Katzen als Herde zu führen. Jeder will in der intellektuellen Welt bleiben. Das ist zumindest mein momentaner Wissensstand.“

 

[Quelle: Dr. Joe Dispenza – Auszug aus seinem Vortrag „Evolve Your Brain“]

 

 

Wir können also durch gedankliche Ausrichtung unsere Biochemie beeinflussen und dadurch Körper und Geist synchronisieren. Wir werden zu dem, was wir denken. Wir erschaffen im Außen, was wir in uns in Besitz nehmen. Das ist wesentlich effizienter, als einen Wunsch oder eine Hoffnung 'ins Universum zu schicken'. Das ist gelebte Schöpferkraft in Aktion.

 

 

Was sagen die Aufgestiegenen Meister dazu?

 

„Dankbarkeit erzeugt in euch eine Resonanz der Heilung. Sehr wohl. Denn es verbindet euch mit der göttlichen Matrix, die Liebe ist. Es gibt zwei Grundschwingungen im Universum. Die eine ist Liebe. Dankbarkeit ist Ausdruck davon. Und die andere ist Glaube. Glaube versetzt Berge.

 

Wenn Ihr euch in einen Zustand tiefer Dankbarkeit versetzt, so verbindet Ihr euch mit der Kraft des Universums. So kannst du getrost sagen, dass du dadurch Zugang zur Heilkraft des gesamten Universums erlangst. Jetzt magst du vielleicht fragen, wie du das erreichen kannst. 

 

Setze dich bequem hin und atme für einige Zeit. Lass’ den Atem einfach nur kommen und gehen und beginne, dich in deinem Körper zu zentrieren, zu verankern. Dann kannst du folgendermaßen vorgehen.

 

 

#1 Du kannst mit der Wortschwingung 'Dankbarkeit' sein.

Wiederhole dieses Wort in deinem Geiste wie ein Mantra und lass’ die Wortschwingung ‚Dankbarkeit’ in deine Zellen fließen.

So wirst du nach einiger Zeit bemerken, dass sich deine Energie wandelt. Du wirst dich leichter fühlen, freudvoller und gelöster.

 

#2 Eine andere Möglichkeit besteht darin, deinen Fokus auf das zu legen, wofür du bereits dankbar bist

und wofür du dankbar sein möchtest.

So kannst du Vergangenheit und Zukunft in die Gegenwart bringen.

Und in der Gegenwart, und nur dort, kannst du Einfluss auf deine inneren und äußeren Lebensumstände nehmen. 

 

#3 Eine dritte Möglichkeit besteht darin, anderen Menschen zu helfen.

Verbringe einen Nachmittag mit Menschen, denen es schlechter geht als dir. Biete ihnen deine Hilfe an. Spende Kleidung. Unterstütze Menschen in Not. Gib’ ihnen zu essen und zu trinken. Unterstütze eine gemeinnützige Organisation. Was immer sich für dich gut anspürt. Und dann spüre die Freude und die Fülle in der Möglichkeit, anderen Menschen etwas zu geben. Auch das ist ein sehr, sehr heilsames Verfahren, wie du die Energieschwingung der Dankbarkeit zum Wohle aller Beteiligten nutzen kannst. Denn wie du ja bereits weißt, gibt es keine Trennung zwischen Geben und Nehmen. So ist Geben und Nehmen ein fortwährender Fluss, ein fortwährender Tanz der Energien zwischen euch Menschen, der zum Wohl des Gesamten beiträgt. Hierin findet sich ein großer Schlüssel zur Erlösung, zur Erlangung inneren Friedens – im Akt des Gebens, des Teilens."

 

Also: Wie immer es dir jetzt in diesem konkreten Augenblick gehen mag:

 

Du bist nicht abhängig von äußeren Umständen, damit es dir besser geht.

Nütze die Kraft der Gedanken. Mach’ die innere Arbeit.

 

Ich bin dankbar für…

 

Du bist Schöpfer/Schöpferin deiner Realität.

 

Darin liegt deine große Freiheit, deine große Unabhängigkeit.

Nütze sie. Sämtliche Schlüssel liegen in dir – in mir – in uns allen.

 

 

In diesem Sinne wünsche ich dir einen wundervollen Tag. Und ich danke dir für deine Aufmerksamkeit.

 

xoxo, Silvia Klement

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Petra H. (Mittwoch, 03 Februar 2016 20:54)

    Vielen Dank, liebe Silvia. Erst heute hatte ich ein Gespräch über die heilsame Kraft von Dankbarkeit - es zu glauben und es zu praktizieren....daran kann man nicht oft genug erinnert werden

  • #2

    Silvia Klement (Mittwoch, 03 Februar 2016 21:09)

    Oh, wie schön, liebe Petra – eine Dankbarkeits-Synchronizität! ;-)
    Und ja, heilsame Kraft trifft es genau! Danke Dir für deinen Kommentar!

  • #3

    Petra Mühr (Mittwoch, 03 Februar 2016 22:55)

    I love your blog! ;-*