Leben im Hier & Jetzt. Klischee oder Zauberformel?

Was ist dran am Hier & Jetzt? UND WARUM IST DIE GEGENWART SO WICHTIG? 

 

Eckhart Tolle, spiritueller Lehrer und Bestsellerautor, baut seine ganze Lehre auf dem Konzept der Jetzt-Gegenwart auf. Ich glaube ich brauche ihn nicht vorzustellen. Aber lasst uns mal selbst in das Thema eintauchen. Gleich jetzt.

 

Wie geht es dir in diesem Augenblick? Sitzt du bequem? Hast du Hunger oder Durst oder ein anderes Bedürfnis, das du gar nicht bemerkt hast? Wie steht es um deine Gefühle? Geht’s dir gut? Was beschäftigt dich? Worum kreisen deine Gedanken? Und nimmst du wahr, was um dich herum passiert?

 

Im KURS IN WUNDERN steht ausdrücklich geschrieben: DIE ZEIT IST JETZT. Das ist unmissverständlich. Also habe ich mir gedacht: "Wieso nicht gleich die Aufgestiegenen Meister fragen?" Hier kommt der Dialog im Frage-Antwort-Modus. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

 

                                                                                                                                                  xoxo, Silvia


Wie können wir das Leben im Hier und Jetzt meistern?

 

ES GEHT UM GEWAHRSEIN. Bist du dir gewahr, was du denkst und fühlst, kannst du dich in jedem Augenblick neu entscheiden, neu orientieren, neu ausrichten. Warum ist das so wichtig? Damit du vom unbewussten ins bewusste Erschaffen gehst. Und das ist deshalb wichtig, damit du die Energien, deine Gedanken und Wünsche in eine sehr konkrete Richtung lenken kannst. Denn Ihr alle habt ja sehr konkrete Wünsche, aber Ihr handelt nicht danach. Wenn Ihr beginnt, in Einklang mit euren Wünschen zu handeln, werdet Ihr wahre MeisterInnen im bewussten Erschaffen eurer Realität.

 

Das Hier und Jetzt ist also ein Bezugspunkt, ein Ausgangspunkt, für die Ausdehnung eures Bewusstseins, um von hier eure Wünsche und Gedanken auszudehnen und euer Tun und Handeln in Einklang mit euren Gedanken und Wünschen zu bringen. Das erfordert Achtsamkeit und Gewahrsein. Es erfordert ein Still-Werden und Nach-Innen-Lauschen. Und es erfordert ein Handeln, das aus diesem Reich der Stille und Einheit entspringt. 

 

Die meisten von uns leiden an Stress und Zeitmangel. Wie können wir es schaffen, diesen Bezugspunkt immer häufiger anzupeilen?

 

 Indem Ihr euch dafür entscheidet. Indem Ihr bewusst innehaltet.

 

Könnt Ihr uns ein paar konkrete Tipps dazu geben?

 

[Tipp 1]: Am Morgen, bevor du in den Tag gehst, kannst du dich dafür entscheiden: „Gut. Heute entscheide ich mich dafür, immer wieder einen Bezug zum Hier und Jetzt herzustellen. Dafür werde ich mir zum Beispiel jede volle Stunde eine Minute Zeit nehmen.“ 

 

[Tipp 2]: Oder du planst morgens oder abends eine konkrete Zeit ein, zu der du dich hinsetzt und meditierst. 

 

[Tipp 3]: Der Atem ist auch ein wunderbares Instrument, dich rasch mit dem Hier und Jetzt zu verbinden. Atme durch. Gönne dir immer wieder Momente, an denen du durchatmest. 

 

[Tipp 4]: Gönne dir Zeit in der Natur. 

 

[Tipp 5]: Achte auf deine Bedürfnisse. Frage dich mehrmals über den Tag verteilt: "Was brauche ich jetzt? Habe ich ausreichend Flüssigkeit getrunken? Habe ich Hunger? Soll ich mir im Laufe eines langen Arbeitstages einmal die Füße vertreten? Das Fenster öffnen und lüften?"

 

All’ diese vielen kleine Dinge, die euch darin unterstützen, das hohe Pensum an Aktivität zu meistern, zu erleichtern. Je öfter du diese Praktiken anwendest, umso mehr gehen sie dir in Fleisch und Blut über. 

 

Warum ist Meditation so wichtig?

 

Der Augenblick ist ein Momentum, das die Zeit, wie Ihr sie kennt, überdauert. Die Zeit ist ein Kontinuum eines einzigen Augenblicks und keine Abfolge von Minuten und Stunden, wie Ihr das erlebt. Deshalb tut euch Meditation so wohl. Denn in der Meditation könnt Ihr in dieses Momentum eintauchen. Auch über Atemübungen könnt Ihr in dieses Momentum eintauchen. Das haben euch schon die Yogis, die Gelehrten des Orients, gelehrt. 

 

Also wie könnt Ihr, magst du jetzt vielleicht fragen, in eurer Zeitwahrnehmung, in eurer hektischen Welt, dieses Momentum erfahren?

 

Die Welt ist im Umbruch. Das könnt Ihr jeden Tag an den Bildern sehen, die euch Fernsehen und Internet bieten. Es ist eine geballte Flut an Informationen, die auf euch einprasselt. Und so bitten wir euch, auch hier sehr achtsam zu sein, was Ihr von diesen Bildern in euch aufnehmt und was nicht. 

 

Was meinen wir damit?

 

Über euer Herz seid Ihr mit der Weltseele verbunden. Über euer Herz kennt Ihr die Antworten. Über euer Herz könnt Ihr in die Matrix der absoluten Wahrheit eintauchen. Dafür ist die Stille gedacht. Werdet still inmitten von Zeiten des Umbruchs, des Aufruhrs, und zieht euch in diesen inneren Raum zurück. Meditiert. Betet. Richtet euch auf die höchste Wahrheit aus. Über diese Ausrichtung tretet Ihr ein in die endlose, zeitlose Matrix, in der Ihr keine Ängste kennt. Lasst euch von dieser Matrix nähren. Bezieht euer Wissen daraus. 

 

Das Hier und Jetzt verbindet euch mit der göttlichen Matrix, mit der energetischen Signatur des Universums, das Liebe ist, wenn Ihr euch erlaubt innezuhalten und euch in den Moment hineinfallen zu lassen. So transzendiert Ihr die Beschränkungen, die euch die Zeit, wie Ihr sie versteht, auferlegt. 

 

Aber so müsst Ihr nicht notwendiger Weise meditieren, um mit dem Augenblick in Verbindung zu gelangen. Es genügt ein kurzes Innehalten, eine Rückverbindung mit euch, indem Ihr euch fragt: Wie geht es mir jetzt? Was möchte ich jetzt tun/sagen?

Das heißt immer wieder den Fokus zurück in den Augenblick zu legen. Es geht also um Fokus. Fokus ist der Brennpunkt des gelebten Augenblicks. Fokus und die Bereitschaft, in die Stille zu gehen, zuzuhören und dem Moment zu lauschen. 

 

© Silvia Klement

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Annabell Friley (Sonntag, 05 Februar 2017 06:21)


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  • #2

    Tam Struck (Dienstag, 07 Februar 2017 07:58)


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