Nicht schon wieder Ziele setzen. Es nervt.

Ich sag’s wie es ist. Das Thema „Ziele setzen“ geht mir ziemlich auf den Geist. Ich weiß zwar nicht warum, aber es nervt mich. Nichtsdestotrotz komme ich nicht drumherum. Ich möchte ja Dinge verwirklichen. Und ich möchte, dass meine Träume Gestalt annehmen.

 

Jeder erfolgreiche Mensch betont, wie wichtig es ist, sich Ziele zu setzen und darauf hinzuarbeiten. Klar. Energie folgt der Aufmerksamkeit. Da meldet sich sofort die Stimme in meinem Kopf: „Ich möchte mein Leben nicht so kopflastig führen.“ Und Ziele setzen fällt für mich in diese Kategorie. Natürlich ist das nur eine Bewertung meinerseits, warum auch immer. Also habe ich mir dazu ein paar Gedanken gemacht: Was bringt es, mir Ziele zu setzen? Was ist der Nutzen für mich, für mein Business, für mein Leben?

 

Ziele setzen gibt meinem Leben eine klare Richtung.

Klar. Ohne Richtung gehen Bemühungen nirgendwohin. Sie zerstreuen sich und bringen keine sichtbaren Resultate. Und ohne Resultate kein Erfolgserlebnisse. Nichts zum Angreifen.

Wie wäre es, das Thema „Ziele setzen“ in eine spirituelle oder meditative Praxis zu verwandeln? Dann wäre der Prozess alles andere als kopflastig. Ich würde mich hinsetzen und Kontakt mit meinem inneren Sein aufnehmen, mit meinem Herzen, meiner Seele, wie immer du das benennen möchtest. Es wäre eine Chance, eine Einladung, in tiefen Kontakt mit mir selbst zu gelangen und meine wahren Wünsche und Träume an die Oberfläche zu holen. Von innen nach außen geht der Weg und nicht umgekehrt.

 

Ziele erreichen schafft Selbstbewusstsein und Momente des Glücks.

Kennt Ihr das Gefühl, völlig leer zu sein, obwohl Ihr eure Ziele erreicht habt? Vermutlich ja. Das passiert, wenn Ziele nicht in Übereinstimmung mit dem Herzen getroffen wurden. Wie wunderbar ist also die Möglichkeit, die Herzensziele zu kennen und diese in die Realität zu bringen! Es stärkt das Selbstbewusstsein. Es schafft Freude, wenn auch manchmal nur vorübergehender Natur. Und es trainiert den Muskel, sich selbst wichtig zu nehmen und an einer Vision dranzubleiben. Herzensziele zu erreichen ist also eine Möglichkeit, Erfüllung zu erfahren und die innewohnende Schöpferkraft (Manifestationskraft) zu leben.

 

Im KURS IN WUNDERN steht geschrieben:

„Die Klärung des Ziels gehört an den Anfang, denn dieses ist es, das das Resultat bestimmen wird. […] In jeder Situation, in der du unsicher bist, ist das erste, was es zu bedenken gilt, ganz einfach: Welches Ergebnis will ich? Wozu dient es?

Und weiter: „Ohne ein klar umrissenes, positives Ziel, das am Anfang festgesetzt wird, scheint die Situation einfach zu geschehen… Es wurde kein Ziel festgesetzt, auf das die Mittel auszurichten waren.“

 

Sowohl logisch als auch im Einklang mit den geistigen Gesetzen. Herz und Verstand in Kommunion. Ich habe für mich 3 Phasen der Zielsetzung abgeleitet:

 

PHASE 1: Die Reise nach innen – durch Meditation, Stille, Yoga, spazieren gehen in der Natur. Dabei schwinge ich mich auf folgende Fragen ein: „Was in mir möchte sich ausdrücken? Was möchte ich verwirklichen? Und warum?“

 

PHASE 2: Ich male mir ein Bild, eine Vision, in bunten Farben, mit meiner Vorstellungskraft, und knüpfe daran das Gefühl, wie es sich anfühlen wird, wenn ich mein Ziel erreicht habe. Ich werde eins mit meiner Vision. Dieses Verschmelzen liefert mir die Energie für Phase 3.

 

PHASE 3: Jetzt geht es an die Umsetzung. Jeden Morgen setze ich mich hin und spüre nach: Was kann ich heute tun, um meinem Ziel einen Schritt näher zu kommen? Und dann tun, was zu tun ist, was möglich ist. Den Prozess in Gang bringen und so lange dranbleiben, bis die Ziellinie überquert wurde.

 

Ein Wunsch wird zu einer Vision. Eine Vision wird zu einem Ziel. Das Ziel wird Realität. 
Probier’s mal aus! 
Beziehungsweise freue ich mich in den Kommentaren zu lesen, wie du deine Ziele erreichst.

 

Ich wünsche dir ein erfolgreiches Neues Jahr!

Und hab’ Spaß bei allem, was du tust.

                                                    S i l v i a  

 

 

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